TWOF2 + dascollectiv

WO IST WALTER?

Die Stadt und Ich

WO IST WALTER? - DIE STADT UND ICH

Walking-theatre mit Kopfhörern im öffentlichen Raum für ein Publikum ab 10 Jahren

Look around, what do you see?

Da ist die Stadt. Und da eine Gruppe von Menschen. Sie haben einen Auftrag: Findet Walter. Ein GPS (Global Positioning System) mit Namen Maria hilft bei der Orientierung. Die Navigation gibt die Richtung, das Tempo und sogar Gedanken an.

Die Stadt selbst ist in Bewegung, ein Puls, ein Strom. Vieles läuft, manches steht. Wir sind Teil davon, verschwinden im Fluss, tauchen irgendwo wieder auf. Wir sind nur ein kleiner Punkt, der sich in der Stadt bewegt. Wie Fische im Strom. Stille Beobachter*innen. Sehen wir alles? Können wir die Richtung des Stroms ändern?

Der Alltag lässt uns die immer selben Wege gehen, schnell von A nach B. Aber jetzt interessiert uns das Dazwischen. Anhalten, umblicken. Viele Ecken, Geheimnisse und Bewohner*innen haben wir noch nicht bemerkt, obwohl wir täglich an ihnen vorbeilaufen. Was hat diese Stadt zu bieten – und wir ihr?

„Walter“ ist der rote Faden auf unserer Erkundungsreise und steht stellvertretend für einen vielleicht etwas schrägen, aber vor allem offenen Stadt- und Weltbewohner.

"Wo ist Walter? – Die Stadt und Ich" entstand in Koproduktion mit Abbaye de Neumünster Luxemburg, mit finanzieller Unterstützung der Stadt Wien (MA7), BKA, Ville de Luxembourg und SACEM Luxembourg.


Uraufführung in Wien am 25. April 2019, luxemburgische Erstaufführung am 6. Juni 2019.

Konzept und künstlerische Leitung:  TWOF2 - Performancekunst für junges Publikum (Maria Spanring, Giovanni Jussi)

Realisierung: dascollectiv 

Giovanni Jussi (Konzept, Stückentwicklung, Regie, Technik) / Maria Spanring (Konzept, Stückentwicklung, Text, GPS-Stimme, Produktionsleitung) / David Pujadas Bosch (Regieassistenz, Produktionsassistenz, Grafik, Video) / Mario Stadler (Soundkonzept, Kompostition, Sounddesign, Technik) / Pol Belardi (Komposition) / Eve Lyn Scheiben (Performance) / Luisa Bevilacqua (Performance) / Raphaël Michon (Performance, Komposition & Aufnahme „Walter-Song“) / Simon Hajos (PR Wien) / Florian Kaufmann (Radio-Stimme) / Anja Bacovsky (Hospitanz Wien, Assistenz Luxemburg) / Julia Defrancesco (Hospitanz Wien) / Annabelle Staudacher (Hospitanz Wien)


Presse

Wenn diese Stadterkundungstour nur annähernd das bringt, was der Trailer verspricht, dann möchte man wieder jung sein.

(AUGUSTIN)

Über die Ohren vom artifiziellen, ur-mütterlichen GPS-System “Maria” gelenkt, hat man die Augen in der Innenstadt. Wie beide Welten ineinander verfließen, und ein “wir” dazwischen, ist der große Genuss dieser Walking Performance. Toll ist so ein Herdenleben, wenn man auf die Schönheit ringsum aufmerksam gemacht wird, im Park Liebesszenen bezeugt und bei Phantasiegeschichten Mitwisser ist, während die “normalen” Menschen im gewöhnlichen, langweiligen Leben verharren und blöd schauen..

(JUNGEKRITIK)

Wir wandern vergnügt durch die Stadt, fühlen uns bald wohl in unserem Schwarm, lachen gemeinsam, liegen entspannt auf der Wiese oder sehen Walter mit der roten Mütze, der durch die Alleen des Volksgartens huscht, mit einem weiblichen Pendant ein Tänzchen im Gras wagt und so plötzlich wie er aufgetaucht ist, wieder verschwindet. Da nützt dann all das „Wa, Wa, Walter“ Rufen nichts.


An die schwierige technische Arbeit denken wir selbst in den Pausen nicht, wenn wir uns mit Saft und Gebäck laben dürfen.

(TANZSCHRIFT)

... eine Anregung, darüber nachzudenken, wie man sich seine Stadt wünscht und wie man sie mitgestalten kann.

(MEINBEZIRK.AT)

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